Kleine Experten – ganz groß! Little experts – big results!

xyloba1Xyloba ist eine Kugelbahn, die Musik macht. Aus einer Vielzahl von Bauelementen, Klangplatten und Rollbahnen lassen sich unzählige Kugelbahnen und verschiedenste Melodien bauen. Eine davon ist ein berühmtes Sternenlied, welches heute von zwei kleinen Experten, Matteo (3) und Moritz (5) mit unseren MskSpaceTravellers in der Klasse aufgebaut wurde.

Mit viel Begeisterung bauten die jüngeren Astronauten die Holztürme, während die älteren die Melodie mit Hilfe von Klangstäben nach Noten im Team zusammenstellte. Erst als sich alle Klangstäbe an der richigen Stelle der Kugelbahn befanden, wurde das Geheimnis um die weltbekannte Melodie gelüftet.

Habt ihr das Lied erkannt?

Xyloba is the marble run that creates music. Consisting of various components and sound modules, Xyloba allows the player to construct countless tracks and melodies. One of these melodies is a famous song about stars, which was build up by two little experts, Matteo (3) and Moritz (5) together with our MskSpaceTravellers.

With much enthusiasm our younger astronauts built the wooden towers while the older ones put together the melody in a team. Only when all sound bars were correctly placed in the marble run tower, the secret of the world famous melody could be disclosed.

Which melody is it?

 

Zuhören – hinhören – lauschen: Auch Planeten haben Töne! Listen exactly: Also planets have sounds!

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Planetentöne sind Töne, deren Frequenz auf der Basis von Rotations- oder Umlaufszeiten von Planeten des Sonnensystems berechnet werden. Die Beschäftigung mit ihnen beruht auf dem Wunsch einiger Musiktheoretiker, ein Tonsystem zu erhalten, das auf astronomischen periodischen Prozessen beruht. Solche Bestrebungen gehen letztlich auf ein zahlenorientiertes kosmisches Harmonie- und Ordnungsdenken zurück, das man bereits bei Pythagoras, Platon und Aristoteles findet.

Unsere MskSpacetravellers durften im Rahmen eines Klangschalen-Workshops mit diesen Tönen Erfahrungen sammeln. Im Unterschied zu den „normalen“ Klangschalen sind bei Planetenschalen die Töne  der Schale bekannt. Man hat herausgefunden, dass ein bestimmter Ton in einer Planetenklangschale immer die gleiche Wirkung auf den Menschen hat. Mit unseren Planetenschalen standen uns also Klangschalen zur Verfügung, deren Wirkungsweise bekannt ist.

Sie helfen Kindern dabei sich zu entspannen, zur Ruhe zu kommen und sich selbst besser kennen zu lernen. Ihre Klänge haben nichts mit unserem Tonleitersystem zu tun. Dies ist von großem Vorteil bei Improvisationen oder verschiedenen Spielen zum Thema Entspannung und Körperwahrnehmung.

Unsere kleine Astronauten experimentierten mit den unterschiedlichsten Schalen, erzeugten Töne durch Schlagen und Reiben, versuchten die Töne zu fühlen und die Schwingungen in der wassergefüllten Schale zu sehen. Jede Klangschale, jeder Ton verhielt sich dabei anders . Zum Abschluss wurden die Töne mit Zuckerkreiden auf das Papier gebracht.

Zur Stille kommen mit Planetentönen – empfehlenswert!

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Planetary tones are being calculated on the basis of rotation and circulating times of planets in our solar system. The calculations can be traced back to Pythagoras, Platon und Aristoteles.

Our MskSpaceTravellers were allowed to gather experience with singing bowls and their tones in an exciting workshop. The little astronauts experimented with different bowls, produced tones by hitting and rubbing, tried to feel and see sounds in bowls filled with water. Each bowl and sound behaved differently. Finally the sounds could be drawn with sugar chalks on paper.

To come to silence with planet sounds is recommendable!

 

 

Zusammenkunft ist ein Anfang, Zusammenhalt ist ein Fortschritt, Zusammenarbeit ist ein Erfolg! Coming together is a beginning, keeping together is progress, working together is success!

Raumfahrt ist Teamarbeit! Hinter jeder erfolgreichen Mission steht eine große Anzahl an Mitarbeitern, die eng zusammenarbeiten. Sie haben ein gemeinsames Ziel, gemeinsame Werte und Regeln und sind durch ein „Wir-Gefühl“ miteinander verbunden. Jedes noch so kleine Rädchen trägt zum großen Ganzen bei.

Um im Weltraum erfolgreich zu sein, müssen Astronauten, das Zusammensetzen von Objekten auf der Erde gut trainieren. Dabei verbessern sie kontinuierlich die Geschicklichkeit und ihre Hand-Augen-Koordination. Aber auch gute Ausdauer und Kommunikationfähigkeit sind wichtige Faktoren für das Gelingen.

Forschungsroboter wie Justin oder der Robonaut helfen den Astronauten zusätzlich bei ihren Außenbordeinsätzen. Durch ihre geschickten Hände können sie Gegenstände wie Werkzeuge fest umklammern und damit arbeiten. Menschen und Roboter bilden so ein perfektes Team und können schwierigste Aufgaben lösen.

Das Entscheidungen der einzelnen Mitglieder sich immer auf das Team direkt auswirken, konnten unserer kleinen Raumfahrer bei Spielen im Sportunterricht entdecken. Die Aufgabenstellungen waren vielseitig. Unsere MskSpaceTravellers bauten Legoraketen, Türme aus Holzbausteinen, spielten TicTacToe und lösten „Gordische“ Knoten.

Auch das gemeinsame Spielen und Aufbauen einer Mondlandschaft mit Satelliten, Mondfahrzeugen und Mondbasisstationen in der Pause stärkte unser Team nachhaltig.

Astronauts are required to put many objects and devices together as part of their missions. This they have to train on Earth and improve their dexterity and hand-eye-coordination. Also important qualities for success are communication and endurance.

Our little astronauts realized in some sport lessons that individual decisions affected the whole team. The tasks varied. Our MskSpaceTravellers constructed rockets, assembled wood blocks to towers, played TicTacToe and solved „Gordian knots“.

Also playing and building together a moonscape with satellites, moon vehicles and a lunar base sustainably strengthened our team.

 

Oh, Schwerkraft, welch herzloses Ding du bist! Oh gravity, thou art a heartless bitch!

Akrobatik ist eine bewegungsintensive körperliche Aktivität, die die Körperkoordination, das Gleichgewicht und die gute Haltung verbessert. Mit Gleichgewicht und Schwerkraft zu spielen, ist für viele Schülerinnen und Schüler eine besondere Herausforderung und wird meist mit großer Begeisterung aufgenommen.

Viele akrobatische Techniken erfordern eine gute Beweglichkeit der Hüftgelenke, der Beine und der Wirbelsäule. Um dies zu gewährleisten sowie das Verletzungsrisiko zu senken ist es wichtig, im Vorfeld Aufwärm- und Dehungsübungen durchzuführen.

Durch die Schwerelosigkeit sind Astronauten auf der ISS in der Lage ohne besonderen Kraftaufwand spektakuläre Saltos zu vollführen.  Hier auf der Erde sind die Bedingungen zwar anders, trotzdem zeigten unsere MskSpaceTravellers Mut und Geschicklichkeit bei den akrobatischen Übungen. Die Erfahrung der „Schwerelosigkeit“ im Vertikaltuch stellte für unsere Astronauten ein besonderes Erlebnis dar.

Spektakuläre Akrobatik unserer Astronauten!

Acrobatics is the performance of extraordinary feats of balance, agility and motor coordination. To play with body balance and gravity is a particular challenge for pupils and makes lot of fun.

Many acrobatic techniques demand great skill and good agility. Therefore it´s necessary to warm up and stretch before.

In the microgravity environment of the ISS astronauts can perform spectacular somersaults. Here on Earth things behave differently, but our MskSpaceTravellers showed courage and dexterity for acrobatic exercises. The experience of microgravity in the vertical cloth was a lovely adventure for our astronauts.

Video!

Einfach machen! Just do it!

Unter dem Motto „Turnen – nicht nur mit den Lehrerinnen“ stand die letzte Turnstunde der MskSpacetravellers.

Gerade im Zeitalter der Technik und des vielen und langen Sitzens ist es wichtig, unseren Kindern die Möglichkeit zu bieten, auf spielerische Art und Weise ihren Bewegungsapparat zu schulen, die Haltung zu fördern, das Herz-Kreislaufsystem in Schwung zu bringen und die Kondition zu verbessern.

Logo-TDDiese Ziele verfolgt in der Stadtgemeinde Deutschlandsberg und darüber hinaus die „Turnerschaft Deutschlandsberg“. Vom Faustball bis zum Gesundheitsturnen für Senioren, vom Volleyball bis zum Kinder-Judo – eine Fülle engagierter Trainer bemüht sich um hunderte Mitglieder.

2 von ihnen konnten wir für einen Vormittag mit unseren Astronauten gewinnen. Sie boten den Kindern mehrere abenteuerliche Stationen, bei denen die Koordination, das Gleichgewicht und das Körpergefühl im Mittelpunkt standen. Doch auch Teambuilding und Spaß kamen nicht zu kurz!

Besonders angetan waren unsere Raumfahrer vom Trainer Mag. Wolfgang Köstenbauer, der mit dem Trampolin und den Saltosprüngen punkten konnte. Doch auch bei der ideenreichen  Trainerin Simona Pichler erlebten unsere Schülerinnen und Schüler spannende und unterhaltsame Übungen.

Für die Trainer der Turnerschaft gibt es kein „Ich kann das nicht!“, sondern höchstens ein „Ich kann das noch nicht!“. Mit diesem Leitspruch hoffen wir, die Kinder zu ermutigen, auch am Nachmittag das tolle Angebot der Turnerschaft zu nutzen.

The last gym lesson of the MskSpaceTravellers fell under the motto: „Do gymnastic – not only with the teachers“.

Just in the age of technology and long time of sitting it is very important to offer the kids the opportunity to train the musculoskeletal system, to improve posture, to stimulate the cardiovascular system and improve body condition in a playful manner.

In the city of Deutschlandsberg the gymnastic club „Turnerschaft Deutschlandsberg“ follows these goals. They offer courses in fistball, volleyball, kids judo and senior sports programmes. Many trainers take care dedicatedly of hundreds of members.

Two of them we could gain for al late morning lesson with our astronauts. Besides coordination, balance and body feeling there was the focus on teambuilding and fun.

Trainer Mag. Wolfgang Köstenbauer was most popular with his trampoline and the salto cracks. Our pupils were also impressed by trainer Simona Pichler and her creative and entertaining ideas.

In union sport they don´t say „I cannot do this!“ but only „I cannot do this yet!“. With this mission statement we hope to encourage children to use this great offer in the afternoon too.

Nur ein Narr macht keine Experimente! I love fool´s experiments. I am always making them.

Jede Weltraummission startet auf der Erde. Bevor wir aber den Countdown zum Start runterzählen können, muss einiges beachtet und beobachtet werden.

Diese Gelegenheit bot sich heute unseren jungen Astronauten im Trockentraining der Klasse. Ein Versuchstag der anderen Art.

In der Dunkelheit des Planetenraumes wurde mit Mondphasen und der Entstehung von Tag und Nacht experimentiert. Bevor das Rückstoßprinzip die Rakete auf die richtige Bahn brachte , erforschten unsere SpaceTravellers die Massenträgheit, den Urknall und die fortschreitende Ausdehnung des Universums. Auch den Fragen, ob man ein Hitzeschild braucht, um auf dem Mond zu landen, und ob man eine Rakete auch ohne Spitze wieder starten kann, gingen die Kinder mit viel Begeisterung nach. Neben der Entstehung der Mondkrater wurden auch Fliehkraft und Schwerelosigkeit mit einfachen Mitteln simuliert und Fragen zur Aerodynamik eines Raumschiffs beantwortet.

Um weitere Experimente mit Knochen durchführen zu können, mussten wir leider unsere Astronauten-Diät unterbrechen und eine „Backhendl“-Pause einlegen. Nach aufregenden 4 Stunden hatten die Kinder immer noch nicht genug und wären gerne noch länger geblieben.

Hier geht´s zum Video!

Every space mission starts on earth. Before we can lift off , we have to study a lot of things. This chance our astronauts got today in the experimental laboratory in our classroom.

In the darkness of our planet room there could be seen moon phases and the mechanics and causes of day and night. Before bringing the rocket in space there could be explored mass inertia, the big bang theory and the expansion of the universe. With enthusiasm the children addressed the questions if a heat shield is needed when starting from moon or if the rocket can be started without a pointed top of the rocket. Also the formation of the moon craters, centrifugally, weightlessness and aerodynamics were studying subjects.

To make more experiments with chicken bones we had to interrupt  our astronauts diet to have a break with breaded fried chickens. After 4 intensive hours our kids didn´t have enough yet and wanted to stay longer.

Video!

Glamouröser Ausblick – fader Geschmack! Glamorous overview – stale taste!

Seit Anfang der 60iger Jahre stellten Astronauten immer wieder fest, dass ihre Geschmacksnerven im All nicht so empfindlich sind wie auf der Erde. Auf dem blauen Planeten werden die Körperflüssigkeiten durch die Schwerkraft in die Beine gedrückt. Im Weltraum dagegen werden sie im ganzen Körper verteilt. Dies wid als „Fluid Shift“ bezeichnet. Die Nasengänge der Astronauten werden blockiert, ihr Gesicht bläht sich auf und der Geruchssinn ist eingeschränkt. Da dieser sehr wichtig für den Geschmackssinn ist, scheinen Lebensmittel dadurch eher fad zu schmecken. Hinzu kommt, dass die Astronauten auf sehr engem Raum leben und die Speisen mit anderen Gerüchen (Körpergerüchen, Maschinen) konkurrieren. Aus diesen Gründen essen die Astronauten gerne scharfe Soßen, die die Geschmacksintensität des Essens verstärken.

Die MskSpaceTravellers untersuchten im Geschmackslabor ihre eigene Zunge und testeten an einer „Geschmackbar“ verschiedene Geschmacksrichtungen. Im Eigenversuch erkannten sie, dass mit verschlossener Nase das Zuordnen der verschiedenen Geschmacksrichtungen ein Problem darstellen.

Ab ins All, denn dort könnte Spinat doch noch zum Renner werden!

Video: Wie schmeckt´s im All?

From the early 60s astronauts found that their taste buds worked differently in space. On the blue planet gravity pulls the body fluids into our legs. In space fluids spread through the whole body. This is called „fluid shift“. The nasale passage of astronauts gets blocked, the faces become puffy and therefore the sense of smell is limited. Food gets a stale taste. This is the reason why astronauts like hot sauces which intensify taste.

Our MskSpaceTravellers examined their tongue and tested different flavors. In a self experiment they learned that food seems to loose its flavour.

video: Taste in space