Good bye America – welcome at home!

Auch in den letzten Stunden auf amerikanischen Boden erwarteten uns noch viele Abenteuer. So gönnten wir uns ein typisch amerikanisches Frühstück auf der Fahrt nach Port Huron.

Der Huron See liegt rund 100 km im Norden von Detroit und gehört zu den großen Seen, die das größte Süßwasserreservoir der Welt sind.

Es war ein stürmischer kalter Tag und das Wasser des Sees peitschte ans Ufer, doch unsere kleinen Abenteurer hielt das nicht davon ab am Strand nach Muscheln und Steinen zu suchen. Besonders angetan waren die Kinder vom Leuchtturm, der zu den ältesten Nordamerikas gehören soll und vom weißen Sandstrand. Die mutigsten Abenteurer trauten sich sogar ins eiskalte Wasser, das gefühlte 5 Grad hatte. Auch kleine Eichhörnchen erregten die Aufmersamkeit der Kinder, ließen sich aber – wie ihre Verwandten an den Niagara–Fällen – nicht fangen.

Die wenige Zeit die wir auf der Rückfahrt zum Flughafen noch hatten nutzten wir für einen Einkaufsbummel durch eine Mall. Schließlich wollten wir auch für die Daheimgebliebenen kleine Andenken mitnehmen.

Das Check–in am Flughafen sowie die Flüge von Detroit nach Amsterdam und dann weiter nach Wien verliefen äußerst ruhig.

Müde, aber voller toller Erinnerungen kamen wir fast 36 Stunden nach der Abreise vom Hotel endlich zu Hause an, wo unsere Lieben schon sehnsuchtsvoll auf uns gewartet haben.

Wir werden dieses Abenteuer nie vergessen!

And the winner is…

Der heutige Tag stand ganz im Zeichen der „Awards Ceremony“ im „Grand River Ballroom“. Während die Vorbereitungen der Veranstalter für dieses Event auf Hochtouren liefen, erhielten unsere MSKWaterJumpers noch viel Lob von Besuchern der Ausstellung. Auch der Manager von Lego Dänemark zeigte sich begeistert.

Zwischenzeitlich hatten auch unsere Legobauer Zeit sich die anderen Modelle etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Bei allen Modellen zeigte sich die Forscherlust der Kinder, der Spaß am Bauen und am Programmieren.

Auch in den anderen Hallen, bei der First Lego League, bei der First Robotics Competition und bei der First Tech Challenges konnten sich unsere Weltenbummler ein wenig umsehen.

Als dann endlich die Türen zum „Grand River Ballroom geöffnet wurden, stieg die Anspannung im Team wieder. Die Awards, die vergeben wurden, sollten schließlich die Besonderheiten der einzelnen Gruppen hervorheben und so warteten wir gespannt auf die Entscheidung der Jury. Schließlich wurden die MSKWaterJumpers in einer feierlichen Zermonie für ihr innovatives Modell geehrt: „Model Design Award“. Gerne möchte man noch mehr von diesem Team sehen.

Den Nachmittag verbrachten unsere kleinen Experten im interaktiven Science Center in Detroit. Beim Experimentieren zu den Themen Strom, Weltraum, Schall, Hebel und Hebelsysteme, der menschliche Körper und vielem mehr, verging die Zeit wie im Fluge. Ein kurzer Abstecher nach Kanada, bei dem die Skyline im Mittelpunkt stand, gab uns die Gelegenheit uns von Detroit zu verabschieden.

Der große Tag!

Schon als wir am Morgen im Cobo–Center unsere Ausstellungshalle betraten, lag ein besonderes Kribbeln in der Luft. Das Treiben war geschäftiger, die Stimmen lauter und die Aufregung der Kinder deutlich spürbar. An den Ständen herrschte reges Kommen und Gehen und unsere MSKWaterJumpers begeisterten die Besucher mit einer tadellosen Präsentation in perfekter englischer Sprache!

Besonders angetan waren die Besucher und Mitglieder anderer Teams vom Ideenreichtum, dem durchdachten Gesamtkonzept sowie der raffinierten Bauweise. Viel Bewunderung galt auch der weiten Reise des Teams und der sicheren Anreise des Modells.

 

Die Nervosität stieg bis zur Präsentation vor der Jury ins Unermessliche. Ein letzter Test und unsere „Geheimwaffe“ – das Leuchtlego – ließen die Besucher im Raum noch einmal staunen.

Trotz der blankliegenden Nerven präsentierten unsere Kinder das Projekt vor der Jury souverän und meisterhaft.

Nach getaner Arbeit folgte das Vergnügen auf dem Fuße. So ging‘s am Nachmittag Richtung Norden nach Auburn Hill ins Sealife und Legoland Discovery Center.

 

Detroit: eine Stadt und die Spiele…

Der heutige Tag stand ganz im Zeichen von Detroit. Gleich nach dem Frühstück erkundeten wir Downtown. Die zumeist neu errichteten Bauwerke beeindruckten vor allem durch ihre Höhe. Der typisch amerikanische Baustil konnte auf einer Fahrt mit dem „people mover“ – einer Hochbahn (above ground Subway) – die um Downtown führt, bewundert werden.

 

 

Während unserer Entdeckungsreise durch die Innenstadt fielen uns nicht nur die vielen Hinweistafeln zur „First Championship“ auf, sondern auch die vielen Teams, die sich überall in der Stadt in Parks und auf Plätzen niedergelassen hatten.

Für die First Lego League Junior Teilnehmer wurde es dann zu Mittag richtig ernst, denn der „Check–in“ und der Aufbau der Modelle standen am Programm. Dank der kurzen nächtlichen Bauaktion, die trotz perfekter Verpackung benötigt wurde, war unser Modell in kürzester Zeit wieder wettbewerbsfit. Den verbleibenden Nachmittag konnten wir also für die Erkundung unserer Konkurrenz nutzen. Der Großteil der Gruppen stammt aus Amerika, doch auch Gruppen aus Kanada, Japan, Taipeh, Südkorea und Russland sind dabei. Der europäische Kontinent ist nur durch drei Teams vertreten: Rumänien, Norwegen und ÖSTERREICH. Unsere MSKWaterJumpers schlossen heute erste Kontakte.

 

 

Trotz der Anstrengung des Tages und der Müdigkeit, die sich langsam bemerkbar machte, ließen wir es uns nicht nehmen die „Welcome–Party“ im Ford Field zu besuchen.

 

 

Morgen ist der große Tag! Wir präsentieren stolz unser Projekt!

Die Niagara Fälle und das Eichhörnchen

An einem Tag nach Paris, London, Woodstock, Adelaide und Melbourne!

Nach dem Frühstück im Hotel geht die weite Reise los: über die Ambassador Bridge nach Kanada zu den Niagara Fällen.

 

Dass unterwegs gleich so viele bekannte Städte liegen, war uns allerdings nicht bekannt. Trotz der 760 km und dem kalten regnerischem Wetter kam im Auto weder Langeweile noch schlechte Stimmung auf.

 

Natur pur!

Während noch eine Nebelwand die rauschenden Fälle versteckte, erkundete unser Team die beinahe schon „zahme Tierwelt“ der Umgebung. Die Forschungsmission „Fang das Eichhörnchen“ blieb aber leider ergebnislos. Die kleinen Biester waren einfach schneller!

 

Die Horseshoefalls sind besonders beeindruckend, weil man sehr nah an die herabstürzenden Wassermassen herankommt.

 

Action macht hungrig

Nach einem verdienten Abendessen, Regen, einer langen Autofahrt und der erfolglosen Jagd sollte man meinen, dass die Energie einmal nachlässt. Nicht so bei unseren WaterJumpers. Die sind immer für Späße zu haben!

 

Endlich da – in Amerika!

Der Flug im Airbus 330 war nicht allein der Dauer  wegen ein Erlebnis. Am schönsten war es doch sich mit den Passagiertablets zu spielen. Da gabs wirklich viel zu entdecken! Spiele, Filme, Serien, Musik aller Art und die Flugüberwachung waren ein spannender Zeitvertreib. Als dann endlich der amerikanische Stempel im Pass zu finden war, war die Freude groß und konnte nicht mal vom kalten regnerischen Wetter getrübt werden. Doch die anstrengende lange Reise forderte seinen Tribut. Nur der Hunger ließ unsere Weltenbummler das Hotel noch einmal verlassen. Inzwischen schlafen alle friedlich, denn auch morgen ist ein spannendes Abenteuer geplant!

Amsterdam und der erste Sicherheitscheck für Amerika….

Keine Zeit zum Shoppen am Flughafen Schiphol in Amsterdam! Schließlich haben wir wenig Aufenthalt und die Schlange beim Sicherheitscheck für die Einreise in die USA ist lang. Nachdem unsere kleinen Techniker nicht nur MINT–begeistert sind, sondern auch gerne der Musik frönen, vertreiben sie sich die Wartezeit mit Gesang. Dies bringt uns immerhin schneller voran, den die Gruppe fällt auf und wird vorgezogen. Die vielen Fragen haben alle brav beantwortet und vor dem Weiterflug unserem Ziel entgegen, gehen sich  da sogar noch ein paar Gummikirschen aus.