Deutschlandsberger Volksschüler auf dem Weg ins Weltall

Diesen Artikel haben wir in unserer Bezirkszeitung „Die Woche“ gefunden. Die MskSpaceTravellers und das Lehrerteam möchten sich hiermit sehr herzlich beim Autor und Fotografen Franz Krainer für den Artikel und die tollen Fotos bedanken, die er uns zur Verfügung gestellt hat. (Link zum Artikel!)

jumpen_gruppe

Als eine von zwei Schulen nimmt die Volksschule Deutschlandsberg an einem von NASA und ESA initiierten Projekt teil.

DEUTSCHLANDSBERG. Grenzenlose Begeisterung bei den Schülern der Mehrstufenklasse der Volksschule Deutschlandsberg: als eine von nur zwei Schulen aus der Steiermark nehmen die Kinder an einem von NASA und ESA initiierten Projekt teil (weltweit sind es mehr als 100.000 Kinder), das gleich mehrere Zielsetzungen hat. Neben spektakulären Einblicken in die Weltraumfahrt und in unser Sonnensystem greift das Projekt eines der wichtigsten Themen der modernen Gesellschaft auf, fortschreitendes Übergewicht bei Kindern. Großes Engagement für das pädagogisch durchdachte Projekt ist überall spürbar, extrem motivierende Ziele für die Bereiche (Astronauten-)-Ernährung, Bewegung (Space-Training), Wissen und (Weltraum-)Technik werden in spielerischer Form umgesetzt.

Fitness ist gefragt

„Astronauten müssen topfit sein, sonst ist das Weltall viel zu gefährlich,“ weiß die kleine Halime, „deshalb müssen wir uns gut ernähren und viel trainieren!“ Inzwischen will die halbe Klasse Astronaut werden, Techniker bei der NASA oder auch Ideen wie „einen neuen Planeten entdecken, der Bau einer Mondstation oder als erster Mensch auf dem Mars zu landen“ beflügeln die Phantasie der Kids. Die Schulklasse ist inzwischen „Space-like“ adaptiert, neben Büchern, Videos und Plakaten dominieren die Planeten unseres Sonnensystems das Bild. Begeistert sind natürlich auch die Lehrer, die angesichts des Einsatzes der Kinder gefordert sind: „Kinder lieben das Forschen, sind von Sonne, Mond und Sternenhimmel fasziniert und haben bereits eine Planeten-Hitliste: der Mars hat die Nase vorn, doch auch Saturn und Jupiter regen die Phantasie besonders an“, weiß Klassenlehrerin Marianne Kohler. Letzte Woche lud Heike Steinbauer ins fitpoint in Deutschlandsberg zum Anti-Schwerkraft-Training.

Gesundheit im Fokus

Eine geniale pädagogische Idee mit großem Nutzen für die Gesundheitsprävention. „Anti-Schwerkraft-Training“, auf 15 Trampolins wurde Körpergefühl und Balance schweißtreibend trainiert. „480 Millionen Schritte bis zum Mond“ ist das weltweite Projekt-Ziel, wobei jede sportliche Aktion mit Punkten bewertet wird, die in Schritte umgerechnet werden. Ob es ein Berg auf dem Mars ist, den es zu erklimmen gilt oder richtige Ernährung für die harte Arbeit eines Astronauten zu finden, die Kinder der Mehrstufenklasse Deutschlandsberg wissen inzwischen über Dinge Bescheid, die substanzielle Bedeutung für ihr eigenes Leben haben. (Mehr Infos finden Sie unter www.mskspacetravellers.com .) Anreiz ist das faszinierende Thema „Weltall“ und Besuche im Weltrauminstitut in Graz, in einem Observatorium und der Abschlussveranstaltung im ARS-Elektronica-Center in Linz sollen weitere Highlights des noch bis zum 28. April laufenden Projekts bilden, das Nachhaltigkeit schafft. Das Ziel „480 Millionen Schritte bis zum Mond“ ist eine gewaltige Herausforderung für die Teilnehmer, weltweit hat man seit Jänner umgerechnet bereits etwa 84 Millionen Schritte geschafft, mit denen man immerhin die Raumstation ISS erreichen könnte. Auch die Volksschule Deutschlandsberg ist im Plansoll, wird alle Projektziele erreichen, weil die Begeisterung bei den Schülern sprichwörtlich „außerirdisch“ ist!

von Franz Krainer

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s