Unglaublicher Erfolg – aber unfinanzierbar!

Weltkarte_FlugzeugDie Teilnahme der Mehrstufenklasse der VS Deutschlandsberg an der First-Lego-League Junior hat für die Schule einen von niemand für möglich gehaltenen, unerwarteten und in dieser Dimension nicht vorstellbaren Erfolg gebracht.

Schon bei der Präsentation unseres Projekts „Wasserversorgung Deutschlandsberg“ erhielt unser Team von den Jurorinnen aus Leipzig überdurchschnittlich viel Lob. Wie dies einzuordnen war, zeigte sich wenige Tage nach der Präsentation in Bregenz, als uns ein Schreiben des Organisationskomitees der First Lego League erreichte, in dem wir nominiert wurden, als eine von zwei Vertretern Zentraleuropas an der globalen Finalpräsentation in Detroit / USA teilzunehmen.

Diese Einladung ließ uns an unsere Grenzen stoßen: War die Konstruktion unseres Projekts „Wasserversorgung Deutschlandsberg“ nach vielen Versuchen und technischen Umbauten eher unproblematisch, so sahen wir in der Finanzierung der Reise unsere Grenzen deutlich. Wir benötigten für den USA-Trip auch bei der Ausreizung aller zumutbarer Kosten für Schüler und Betreuer einen Betrag von € 6000,– um die Reise- und Aufenthaltskosten einigermaßen subventionieren zu können. Flüge, Übernachtungen, Transferkosten und die Transportkosten für das Modell lagen insgesamt bei ca € 14.000, vor allem für die Schülerinnen und Schüler nicht zu bezahlen.

Deshalb beschlossen wir eine großangelegte Spendenaktion zu starten, denn wahrscheinlich hat man eine solche Chance nur einmal im Leben.

Der Spendenaufruf der Kinder: https://youtu.be/N6htRWpZi9s

 

 

Das Finale in Bregenz!

Siegerehrung_VSDLBG_LegoLeague_Bregenz_1068Die First-Lego-League-Junior fand in Österreich erstmals statt, daher mussten wir quer durch Österreich – nach Bregenz – reisen, um unser Projekt vor der großen Jury präsentieren zu können.

Die Juroren aus Deutschland, die nicht nur in Österreich, sondern in ganz Zentraleuropa unterwegs waren, um die Modelle auf ihre Funktion, Kreativität, Präsentation und individuelle Umsetzung zu beurteilen, beeindruckte vor allem der Detailreichtum unseres Projekts.

Auch in Bregenz zeigten die Schülerinnen und Schüler ihr Können, obwohl die Anspannung und Nervosität um ein Vielfaches höher waren, als in Deutschlandsberg.

Die Goldmedaillen und die Auszeichnung für „Unglaublichen Forscherdrang“ werden gehütet wie ein Schatz.

„Generalprobe“ in der Schule!

32x46_Lego League_0624Die erste Präsentation unserer kleinen Konstrukteure fand in kleinem Rahmen in der Schule für die Schulbehörde, die Direktion, die Lehrerinnen und Lehrer, Eltern und Journalisten statt.
Die MSKWaterJumpers präsentierten ihr Projekt, dass in siebenwöchiger harter Arbeit entstanden ist. Selbstbewusst und mit viel Humor stellte das Team das Modell „Die Deutschlandsberger Wasserversorgung“ vor einem hochrangigen Publikum vor. Pflichtschulinspektor Harald Schwarz, der Vizebürgermeister Toni Fabian, Direktorin Maria Klug, Lehrerinnen und Lehrer der Schule, Personalvertreter und das Team der Kleinen Kinderzeitung zeigten sich beeindruckt.
Wir Coaches hätten es nie für möglich gehalten, dass Kinder in diesem Alter (8 bis 10) eine Präsentation so professionell über die Bühne bringen können. Wir sind sehr stolz auf unser Team.

Das Team MSKWaterJumpers brillierte beim Finale der First Lego League Junior

Lego-League_Team_Deutschlandsberg_0691Schülerinnen und Schüler der Volksschule Deutschlandsberg beeindruckten die Juroren bei der First Lego League Junior.

Technik spielerisch erlernen, den Umgang mit zukunftsweisender Technologie bereits in der Volksschule zum Unterrichtsgegenstand machen und innovative Projekte mit traditionellen Lego Bausteinen erschaffen, das ist das Ziel der First Lego League. Die heurige Veranstaltung stand ganz im Zeichen des Elements Wasser. Als einzige Schule in Ostösterreich nahm die Mehrstufenklasse der Volksschule Deutschlandsberg an der First Lego League Junior teil. Die Schülerinnen und Schüler bauten dabei in siebenwöchiger Arbeit die Wasserversorgung Deutschlandsbergs nach. Von den Hochbehältern bis zum Rathausspringbrunnen wurde ein detailreiches Modell entwickelt, in dem sogar der Koralmtunnel, der Speik und natürlich die Laßnitz nicht fehlten. Sieben Motoren, von den Kindern mittels mehrerer IPADS selbst programmiert und gesteuert, versetzten bereits bei der Präsentation in der Volksschule Deutschlandsberg Pflichtschulinspektor Harald Schwarz, Dipl. Päd. Dieter Langgner von der Pädagogischen Hochschule Graz, Vzbgm. Anton Fabian und die Eltern der Mehrstufenklasse wie auch die anwesende Presse in Staunen.

Premiere in Österreich

Fächerübergreifender Unterricht unter Einbeziehung von Sachunterricht, Deutsch, Informatik, Technik und die im Teamwork geübte soziale Kompetenz sowie der Integrationsgedanke bildeten die Grundlage für diesen in Österreich erstmals ausgeschriebenen Bewerb. Emily, Jana, Halime, Geylani, Raphael und Sebastian, allesamt noch keine 10 Jahre alt, investierten auch viel Freizeit in das außergewöhnliche Projekt, zeigten selbstbewusst und professionell, was in ihrer Klasse pädagogisch möglich ist. 

Das Finale

Beim Österreich-Finale in Bregenz Ende Jänner setzte sich der Hype um das Deutschlandsberger „Water-Jumpers-Modell“ weiter fort. Juroren aus Deutschland, die in ganz Zentraleuropa die Modelle auf ihre Funktion, Kreativität, Präsentation und individuelle Umsetzung beurteilen, begeisterten sich vor allem am Detailreichtum des aus 1300 Bausteinen bestehenden weststeirischen Modells. Eine Reihung ist bei den Volksschülern zwar nicht vorgesehen, doch die Jury entschied spontan, dass das anwesende Kamerateam eine umfangreiche Videoaufzeichung mit den Deutschlandsberger Kindern produzierte, welche die Grundlage für die Bewerbung der „First Lego League Junior 2019“ für den gesamten deutschsprachigen Raum sein soll. Ein größeres Kompliment konnte man dem stolzen Team der Volksschule Deutschlandsberg unter der Leitung von Dipl. Päd. Karin Krainer und Helga Horner nicht machen. Die überreichten Goldmedaillen werden gehütet wie ein Schatz, selbst die anstrengende Zugfahrt von Bregenz zurück nach Graz nahm man somit gelassen.

von Franz Krainer

Sie haben ihr Ziel erreicht! You have reached your destination!

Besuch1In Deutschlandsberg begrüßten die MskSpaceTravellers gestern Herrn Dr. Peter Habison von der Basisstation. Nachdem die Kinder und Lehrerinnen das Astro-Charlie-Poster in Empfang genommen hatten, war es Zeit für unsere kleinen Raumfahrer, ihre körperliche Fitness unter Beweis zu stellen.

In der anschließenden Fragestunde mit den aufschlussreichen Erklärungen verging die Zeit viel zu schnell. Es ist ein Erlebnis, den Parabelflug (Kotzbomber), Raketentechnik und Raumfahrtgeschichte, sowie noch Unerforschtes von einem Fachmann erklärt zu bekommen. Trotz Zeitmangels Besuch2durften unsere kleinen Astronauten noch ihre Lieblingsprojekte, den Xylobaturm,  die kleine Marssonde, die neues Leben entdeckt und das selbstgeschriebene Weltraumforscherbuch von Sebastian präsentieren.

Außerdem hielten wir im gemeinsamen Logbuch nicht nur die 19 geforderten Missionen, sondern auch unsere vielen Zusatzaktivitäten fest, auf die wir mit Stolz und Begeisterung zurück blicken.

Projekt Mission X – Lebe lang und wachse! 

Yesterday our MskSpaceTravellers said welcome to Dr. Peter Habison from our base station. After they received an Astro-Charlie poster it was time for them to prove their physical fitness. Afterwards in a question and answer session time went by too fast. It is a good experience to get explanations about parabolic flight (Vomit Comet), rocketry and aerospace history from an expert.

Despite lack of time our pupils could present their favourite projects.

Proud and enthusiastic we look back to 19 required missions and many other activities, which are held in writing in our collective logbook.

Project Mission X – Live long and prosper!